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Auf den Handzetteln und
Plakaten, die zum 20. Bonhoeffertag in Friedrichsbrunn am 20. August 2017 einluden,
fand sich neben einem eher unbekannten Foto der Großfamilie Karl und Paula
Bonhoeffer das Motto: „Auf das Leben vorbereitet“. Die Kombination von Foto und
Motto ließ erahnen, wer oder was uns auf das Leben vorbereitet: die Familie. An
diesem wechselhaften Spätsommertag stand die Familie in unterschiedlichen
Perspektiven im Zentrum des Bonhoeffertages im Ostharz, dort, wo die Familie
Bonhoeffer seit 1913 ihr „Häuschen“ besaß, das für die gesamte Familie „Heimat
und Freiheit“ (Susanne Dress) bedeutete.
Das Foto aus dem Jahr 1925
zeigt eine kecke, eine heiter-lockere Generationenpyramide, deren Sockel die
jungen Eltern Rüdiger und Ursula Schleicher bilden, auf dem sich in einer
tragenden Reihe die Großmutter Julie Bonhoeffer, geb. Tafel, sowie neben ihr
ihr Sohn Karl und dessen Frau Paula präsentieren. Auf Paula Bonhoeffers Schoß sitzt
der etwa einjährige Enkelsohn Walter. Darüber, gewissermaßen als Gipfel,
schauen und lächeln die sieben Kinder und zum Teil deren Ehepartner in die
Kamera. Alles in allem eine intakte, eine harmonische Familie. Von ihr können
die Kinder und deren Kinder mit Recht sagen: „Sie hat uns gut auf das Leben
vorbereitet.“
Der festliche Gottesdienst
im Garten des ehemaligen Ferienhauses der Bonhoefferfamilie, mit dem der 20.
Bonhoeffertag begann, war zum einen geprägt von der Stellung des Sonntages im
Kirchenjahr, der üblicherweise „Israelsonntag“ genannt, und von einer
weltbekannten Familiengeschichte: Jesu Gleichnis vom barmherzigen Vater und
seinen zwei Söhnen aus Lukas 15.
Die Verwurzelung der christlichen Kirche im Volk Israel,
gewissermaßen Israel als Herkunftsfamilie der Christenheit, wurde hörbar mit
der Epistellesung aus Deuteronomium 6,4–9: „Höre, Israel, Adonaj ist unser
Gott, Adonaj ist einer. Adonaj, deinen Gott, sollst du lieb haben von ganzem
Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ Das sog. „Schᵉma Jisrael“
soll zum Leit- und Geleitwort der Kinder werden. Es soll in ihr Herz
eingeschrieben werden – „learned by heart“. Es ist ein Wort, das auf das Leben
vorbereitet. Der Referent des Nachmittags, Dr. Cornelius Bormann griff zu
Beginn seines Vortrages über „Die Familie Bonhoeffer im Grunewald – eine
Familie aus dem protestantischen Bildungsbürgertum“ diesen Hinweis auf das
Judentum als Herkunftsfamilie der Christenheit, als Grundlage des „Abendlandes“
auf. Bormann zitierte aus Bonhoeffers Ethikfragment „Erbe und Verfall“: „Die
abendländische Geschichte ist nach Gottes Willen mit dem Volk Israel unlöslich
verbunden, nicht nur genetisch, sondern in echter unaufhörlicher Begegnung… Eine
Verstoßung der Juden aus dem Abendland muss die Verstoßung Christi nach sich
ziehen; denn Jesus Christus war Jude.“[1]
Die Predigt von
Regionalbischof Propst Christoph Hackbeil, der als Superintendent des
Kirchenkreises Halberstadt aktiv dazu beigetragen hat, dass das Ferienhaus der
Bonhoefferfamilie ein Erinnerungs- und Begegnungsort wird und bleibt, legte
anschaulich und aktuell Jesu Gleichnis vom barmherzigen Vater aus. Der
lukanische Jesus erzählt eine „Familiengeschichte“. Er folgt den Prototypen
seiner hebräischen Bibel. Mit einer Frage setzte der Prediger ein: „Die intakte
Familie – ist es das, was heute Thema sein soll?“
Er erinnerte zunächst an
die intakte Großfamilie der Bonhoeffers, deren Urlaubsaktivitäten in den
Ausstellungsräumen des Bonhoefferhauses in Friedrichsbrunn lebendig wird. Sodann
versetzte er seine Zuhörer – es waren
rund 130 Menschen zum Gottesdienst im Garten des Bonhoefferhauses gekommen – in
die galiläische Tiefebene, wo zwei Söhne eines jüdischen Großbauern geschwisterlich
miteinander aufwachsen, bis ein Riss durch die Familie geht, bis der Wegzug des
jüngeren Sohnes mit seinem ausgezahlten Erbe die Familie spaltet. Diese
Spaltung der Familie verstärkt sich noch durch die Rückkehr des verlorenen, tot
geglaubten jüngeren Bruders, als der mit offenen Armen von seinem Vater wieder
in die Familie aufgenommen, von seinem älteren, daheim gebliebenen Bruder jedoch
abgelehnt wird. Als der Vater davon hört, geht er sogleich hinaus zu seinem
älteren Sohn, der in Familientreue zu Hause geblieben ist, und wirbt bei dem
älteren Bruder für die Versöhnung mit dem jüngeren. Gehören sie nicht beide zu
einer Familie?
Wie der barmherzige Vater,
so handelt Gott. Jesus erzählt von Gott als liebenden, barmherzigen Vater. „Doch
all das tut er nicht, weil in seiner Familie alles in Ordnung ist. Gott geht es
wie vielen Menschen: Seine Familie ist nicht intakt. Viele seine Kinder leben
nicht versöhnt miteinander.“
Jesu Vatergott – so der
Prediger – sieht mit Schmerzen den Riss, der sich zwischen Juden und Christen,
zwischen Israel und der Christenheit aufgetan hat. Er leidet unter dem Hass,
der in der Geschichte von Christen gegen den älteren Bruder Israel bis hin zum
mörderischen antisemitischen NS-Regime entflammt ist. „Das Evangelium des heutigen
Sonntages bekennt den liebenden Vater über beiden, Juden wie Christen, obwohl
es von der beginnenden Entfremdung weiß. So sollen wir auf den gütigen Gott
Israels sehen, der der Vater Jesu Christi ist… In den Juden sollen wir unsere
Geschwister vor Gott sehen. Dazu müssen wir mehr über das Judentum wissen und zum
Dialog bereit sein… Als die teuflische Ermordung der europäischen Juden durch
die Nazis begann, war Dietrich Bonhoeffer einer der wenigen, der
widersprach."
Der Blick auf die
zerrissene Familie im Gleichnis zeigt uns: Jesus malt uns keine „intakte“
Familie vor Augen. Er richtet kein Familienidyll und -ideal auf. Die Brüder
müssen neu miteinander leben lernen. Glück haben Kinder, die in ihren Familien
Geborgenheit erfahren. Doch eine Garantie dafür gibt es nicht, so der Prediger.
Ehen können zerbrechen. Viele Familien werden gegenwärtig durch Flucht
zerrissen. Eine Vielzahl von Familienformen existiert nebeneinander. Wir sollen
sie nicht moralisch abwerten und gegeneinander ausspielen. Kirchengemeinden
sollen für Menschen mit gebrochenen Familienbeziehungen ein Zuhause werden. Sie
sollen Familien in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen unterstützen. „Familie
muss gestärkt werden als der Ort, wo Menschen am stärksten Beistand und Solidarität
erleben und erlernen.“
Zuletzt kehrte der
Prediger zur Familie Bonhoeffer zurück, deren schöne bildungsbürgerliche Welt
des Berliner Grunewalds oder des Harzer Friedrichsbrunns zerbrach, als das
menschenverachtende NS-Regime vier der Söhne bzw. Schwiegersöhne der Familie
ermordete. Die innere Klarheit über das notwendige Tun und die Solidarität
untereinander trug diese Familie. Ebenso die Geborgenheit der Kindheit. Propst
Hackbeil schloss mit dem Zitat Karl Bonhoeffers aus einem Brief an seinen
ehemaligen Assistenten jüdischer Herkunft, der vor den Nazis in die USA fliehen
konnte. Beide Familiengeschichten – die biblische und die der Bonhoeffers – können
heute noch dazu beitragen, auf das Leben vorzubereiten.
Die Zeit zwischen dem
Gottesdienst und dem Vortrag von Dr. Cornelius Bormann am Nachmittag war
gefüllt mit Aktivitäten, die auch familiäres Leben bestimmen. Da war zunächst
die Einladung, an einem gemeinsamen Tisch Platz zu nehmen. Dazu hatte die
Familie Zehnpfund, die das Café im Haus betreibt, zusammen mit einem Stab von
Mitarbeitern ein kräftigendes Mittagsmahl vorbereitet. Bereichert wurde das
gemeindliche Familienleben durch die spielerische Präsentation einiger
Kindergartenkinder mit ihren Eltern und deren Erzieherinnen, die in die Welt
der Indianer führte. Natürlich gehört das Familiengespräch am gemeinsamen Tisch
dazu. Ruth Ziemer und Christine Bick, zwei Mitglieder des Träger- und
Fördervereins Bonhoefferhaus Friedrichsbrunn, luden ein, eigene
Familienerfahrungen miteinander auszutauschen. Sie regten die Fantasie der
Erinnerung an: „Versetzen Sie sich in Ihre Kindheit zurück … und denken Sie an
die Situation zu Hause bei Tisch. Lassen Sie vor Ihrem inneren Auge die Bilder
kommen, die Sie beim Essen zeigen.“ Weitere Fragen gaben Impulse zum Gespräch,
die an einigen Tischen zu einem regen persönlichen Austausch führten.
Danach gingen die Besucher
des Bonhoeffertages zur nahegelegenen Bonhoefferkirche. Rund 60 Besucher
lauschten dort gespannt den frei vorgetragenen Ausführungen von Dr. Cornelius
Bormann über „Die Familie Bonhoeffer im Grunewald – eine Familie aus dem protestantischen
Bildungsbürgertum“. Nachdem er mit dem Zitat aus dem Ethikfragment „Erbe und
Verfall“ die Brücke zum Gottesdienst am Vormittag geschlagen hatte, zeigte er
die Ausgabe einer Lutherbibel aus dem Jahr 1911. Eine solche Bibel hatten die
Eltern ihrem zweiten Sohn Walter zur Konfirmation geschenkt. Nach dem Tod
Walters kurz vor dem Ende des I. Weltkrieges erhielt Dietrich dessen Bibel von
seiner Mutter zur Konfirmation. Sie wurde zu seiner Arbeits- und
Meditationsbibel. Sie begleitete ihn bis in die Haftzeit.
Wie diese Bibel ein
Zeichen familiärer Verbundenheit war, so war es auch der Siegelring der
Familie, den sowohl Dietrich als auch seine Brüder trugen.
Der Siegelring mit dem
Wappen der schwäbischen Bonhoeffers öffnete den Blick auf den Vater Karl mit
seiner naturwissenschaftlichen Nüchternheit und menschlichen Empathie und auf
die Mutter mit ihrer Frömmigkeit und Fähigkeit, das Familienleben zu planen, zu
gestalten und die Kinder zu fördern.[2] Über die
Eltern hinaus weitete der Referent die Sicht auf die beiden Großeltern der
Bonhoefferkinder, vor allem auf die Großmutter Julie Bonhoeffer, geb. Tafel,
mit ihrem wachen Sinn für die
Unterdrückung und Entrechtung der Juden, mit ihrer Gradlinigkeit und
Aufrichtigkeit, die Dietrich Bonhoeffer in seiner Traueransprache 1936
hervorhob.[3] Noch
weiter ging der Referent zurück, um den Wurzelgrund dieser besonderen Familie
aufzuzeigen.
Vier Urgroßväter stellte
er den Zuhörern vor Augen und mit ihnen vier Aspekte von Lebensentwürfen, die
die Bonhoefferkinder auf das Leben vorbereiteten.[4] In
Buchform, in Bildern, die die Wohnung schmückten und bestimmten, und in Erzählungen
war ihnen ihr Leben präsent:
Christian Tafel verkörpert
das revolutionäre, das freiheitlich-republikanische Erbe;
Stanislav Graf von
Kalkreuth steht für das kreative, das musische – bei ihm das malerische –
Talent;
Sophronius Franz Bonhöffer
bringt das bürgerliche Erbe und Engagement einer freien Reichsstadt in die
Familiengeschichte ein;
Karl August von Hase
vertritt die liberale Prägung des Protestantismus. Als Burschenschaftler führte
ein Konflikt mit den Landesfürsten zur Festungshaft in Hohenasperg. Den
autobiografischen Bericht hat Dietrich Bonhoeffer in der Haft erneut gelesen.
Als späterer Kirchenhistoriker schrieb Karl August von Hase eine
Kirchengeschichte, die in drei Ergebnissen des 19. Jahrhunderts den Anspruch
des von Jesus von Nazareth verheißenen Reiches Gottes widergespiegelt sah: in
der Emanzipation der Juden, in der Befreiung der „Neger“ aus der Sklaverei und
in der Solidarität der Arbeiterschaft.
Nachdem der Referent in
wenigen Zügen die Geschwister Dietrich Bonhoeffers als Teil der Familie
beschrieben hatte[5],
entfaltete er den Ort ihres Wohnumfeldes, den Grunewald,[6]
angefangen von der Idee des Gründung dieser Villenkolonie bis hin zu ihren
Bewohnern. Er charakterisierte dieses Wohnviertel mit seinen mehr als 6.000
Bewohnern als einen kleinen Kulturstaat, der nach Ablösung des wilhelminischen
Machtstaates durch den I. Weltkrieg ein Vorbild des neuen Staates der Weimarer
Republik hätte sein können. Dieses Viertel war Ausdruck des Bildungsbürgertums,
das u. a. seinen Ursprung in der französischen Revolution hat und Teil des
allgemeinen Bürgertums ist. Bildung und Kultur werden als zentral angesehen.
Sie sollen auf das Leben vorbereiten. Sie zielen auf die Gestaltung von
Zukunft. Sie bilden das Bewusstsein der Verantwortlichkeit. Sie prägen
Individualität und Persönlichkeit. Eine besondere Untergruppe des Bürgertums
ist das protestantische bildungsbürgerliche Milieu, das der Referent mithilfe
der Studien Max Webers beschrieb. In diesem Milieu verbindet sich Luthers Erbe
der Wertschätzung des Gottesdienstes im Alltag der Welt, in Beruf und Arbeit
mit dem Erwählungsgedanken calvinistischer Prägung, bei der sich die
Erwähltheit in Erfolg und Wohlhabenheit zeigt.
In seiner Haftzeit hat
sich Dietrich Bonhoeffer intensiv an seine Familie und das Wohnumfeld in
Berlin-Grunewald erinnert und die Erinnerungen z. B. in einem Dramen- und
Romanfragment verarbeitet.. Sie spiegeln dieses liberale, protestantische,
bildungsbürgerliche Milieu wider.[7] Nicht
nur das Dramen- und Romanfragment Dietrich Bonhoeffers in der Haft, schon
Partien seiner „Ethik“ und Abschnitte des Essays „Nach zehn Jahren“ zeugen von
diesem bürgerlichen Bewusstsein, das mit einem ausgeprägten
Verantwortungsbewusstsein gepaart ist. So zitierte der Referent aus „Nach zehn
Jahren“:
„Wenn
man nicht mehr weiß, was man sich und anderen schuldig ist, wo das Gefühl für
menschliche Qualität und die Kraft, Distanz zu halten, erlischt, dort ist das
Chaos vor der Tür. Wo man um materieller Bequemlichkeit willen duldet, dass die
Frechheit einem zu nahe tritt, dort hat man sich bereits selbst aufgegeben,
dort hat man … sich schuldig gemacht am Ganzen. In anderen Zeiten mag es die
Sache des Christentums gewesen sein, von der Gleichheit der Menschen Zeugnis zu
geben; heute wird gerade das Christentum für die Achtung menschlicher Distanzen
und menschlicher Qualität leidenschaftlich einzutreten haben.“[8].
Christine von Dohnanyi, geb. Bonhoeffer, äußerte im Sommer 1946 gegenüber Ricarda Huch als Ziele der Erziehung ihrer Eltern: „Persönliche Anspruchslosigkeit und Bescheidenheit, unbedingte Wahrhaftigkeit und Verantwortlichkeit dem gesprochenen Wort, ja sogar der Formulierung gegenüber, Ablehnung von Modenarrheiten auf geistigem und anderem Gebiet, Achtung vor der Meinung und besonders vor den Gefühlen der Mitmenschen.“[9]
Der Referent schloss mit
einem Ausblick auf die in den ethischen Fragmenten zentralen Begriffe der „Wirklichkeitsgemäßheit“
bzw. „Situationsgemäßheit“. Er verband sie mit Wahrheit und Freiheit. „Der
verantwortlich Handelnde bezieht die gegebene Situation in sein Handeln ein… Nicht
irgendein fremdes Gesetz wird der Wirklichkeit aufgezwungen, vielmehr ist das
Handeln des Verantwortlichen im tiefsten Sinne wirklichkeitsgemäß."[10]
Angesichts der Frage „Was
ist wirklich?“ verwies der Referent auf ein unscheinbares Zitat aus dem Brief
vom 15.12.1943: „Lüge ist die Zerstörung und die Feindschaft gegen das
Wirkliche, wie es in Gott ist." (DBW 8, S. 238). Wahrheit – im
Umkehrschluss – ist Aufbau und Freundschaft des Wirklichen. Das Wirkliche gibt
es nicht ohne Wahrheit. Doch Wahrheit ist situationsbezogen, Einsicht in die
Wirklichkeit der jeweiligen Situation – wie sie sich von Gott aus ergibt.[11] Was
dies bedeutet, müsste an Bonhoeffers Überlegungen zu „Jesus Christus und die
mündige Welt“ entfaltet werden, mit denen Bonhoeffer die guten Erfahrungen und
Einsichten seiner bürgerlichen Welt theologisch integriert.[12]
An dieser Stelle wäre es
reizvoll gewesen, in eine intensive Diskussion einzutreten. Doch die Hörer
waren so erfüllt, so gesättigt von der Beschreibung der Hintergründe dieser
Familie, die auch Dietrich Bonhoeffer nachhaltig geprägt haben, dass es zu
keinem Nachgespräch mehr kam. Sie dankten es dem Referenten mit einem
intensiven Applaus und mit Worten der Anerkennung in persönlichen Gesprächen.
Mit einem Reisesegen
entließ der amtierende Pastor der Gemeinde die Zuhörerschaft in der
Bonhoefferkirche und lud zu einem Wiedersehen im Jahr 2018 ein. Der Träger- und
Förderverein „Bonhoeffer-Haus Friedrichsbrunn“ e. V. wird sich bemühen, ein
neues aktuelles Thema zu finden, das organisch mit dem Erbe der
Bonhoefferfamilie verbunden werden kann.
[2]
Cornelius Bormann, Jesus Christus und
die mündige Welt. Dietrich Bonhoeffers Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft
vor dem Hintergrund der erinnerten Jugendzeit, Rheinbach 2015, S. 131ff
[11] Siehe dazu den gesamten Abschnitt DBW 6, S. 221ff; z. B.: „Die
Menschwerdung Gottes allein ermöglicht ein echtes wirklichkeitsgemäßes Handeln.
Die Welt bleibt Welt, aber sie bleibt es doch nur, weil Gott sich ihrer
angenommen und seine Herrschaft über sie erklärt hat.“ A. a. O., S. 223
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